Wir sind eine Stiftung, die versucht das Leid der Tiere auf Gran Canaria zu mildern. Wir tun dies auf folgende Weise:
Hilfe vor Ort
Das Problem liegt bei den Bewohnern der Insel selbst. Die Menschen müssen einsehen, dass man einen Hund nicht als Weihnachts- oder Valentinsgeschenk anschafft und danach wie eine Sache behandelt oder wegwirft.
Wir unterstützen die lokale Vereinigung „Perros sin Fronteras“, die in den Medien und in Schulen über dieses Thema informiert. Wir als „Ausländer“ sollten das nicht tun, die Bevölkerung akzeptiert das nicht. Was wir aber tun können (in Zusammenarbeit mit „Perros sin Fronteras“) ist, bei Kastrations- und Sterilisationsaktionen bei der Organisation zu helfen. Mit dem Geld das übrig bleibt von den Adoptionen und Spenden, können wir Material anschaffen, womit deutsche und niederländische Tierärzte vor Ort helfen können. Das geschieht schon, aber mehr wäre besser.
Wir suchen dann auch dringend Tierärzte, die sich hier ehrenamtlich ein oder zwei Wochen im Jahr engagieren.
Wirklich streunende Hunde gibt es relativ wenige auf Gran Canaria - dafür sorgen schon die Hundfänger – aber viele „Haustiere“ laufen tagsüber fröhlich auf der Straße herum und pflanzen sich fort. Die Einwohner halten es nicht für nötig, die Tiere zu kastrieren oder haben schlicht das Geld nicht.
Wenn eine Hündin trächtig wird, wird sie entsorgt oder wenn man die Welpen nicht los wird, finden wir sie im Müll oder in einer Perrera. Glücklicherweise können örtliche Freiwillige immer mehr Menschen überzeugen, ihr Tier kastrieren/sterilisieren zu lassen. Diese Initiative wird übrigens nicht durch alle örtlichen Tierärzte begrüßt. Sie sehen darin eine Art Brotraub… Auch die lokalen Behörden geben offiziell keine Zustimmung, aber es wird „geduldet“. Hoffentlich verändert sich das in der Zukunft, so dass derartige Aktionen effizienter durchgeführt werden können.
Hilfe außerhalb Gran Canaria
Wir versuchen so vielen Hunden wie möglich, die durch Perros sin Fronteras auf Gran Canaria gerettet wurden, eine zweite Chance zu geben, dadurch, dass wir sie in den Niederlanden oder in Deutschland unterbringen. Wir können das alles nicht realisieren ohne Ihre Hilfe. Wir suchen Menschen, die einen Hund definitiv adoptieren wollen, aber auch Pflegestellen (wo der Hund bis zur Adoption unterkommt) und Flugbegleiter.
Wenn Sie nicht um einen Hund Sorge tragen wollen aber schon Ihren Teil beitragen wollen, dann sind wir auch für finanzielle Hilfe sehr dankbar, z.B durch Unterstützung unserer 5-Euro-Aktion, eine einmalige Spende oder dadurch, dass sie einen Hund auf Entfernung adoptieren.
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